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Sie haben eine Kündigung erhalten? Rufen Sie gerne an. Ich informiere Sie über Ihre Rechte. Die Erstberatung ist kostenlos.

Wichtig bei Kündigung durch den Arbeitgeber

Sie haben eine Kündigung Ihres Arbeitgebers erhalten - was ist jetzt zu tun?

Wichtig zu wissen ist, dass Sie innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen müssen, wenn Sie sich gegen die Kündigung zur Wehr setzen wollen - sei es, dass Sie die Kündigung für ungültig erklären lassen und an Ihren Arbeitsplatz zurück kehren möchten, oder sei es, dass Sie das Arbeitsverhältnis gegen eine Abfindung einvernehmlich auflösen möchten. Es ist ganz wichtig, diese Frist einzuhalten. Wird die Frist versäumt, wird die Kündigung automatisch wirksam, und zwar selbst dann, wenn die Kündigung eigentlich nicht rechtens war und somit gute Chancen bestanden hätten, die Kündigung erfolgreich vor Gericht anzufechten.

Die Einhaltung der Frist ist also ganz wichtig. Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie eine Kündigung erhalten haben. Ich berate Sie gerne und prüfe, ob Sie Kündigungsschutz haben.

Nach dem Kündigungsschutzgesetzt genießen Sie Kündigungsschutz, wenn in Ihrem Betrieb regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer (für ältere Beschäftigungsverhältnisse gilt eine Grenze von 5 Arbeitnehmern) und Sie länger als ein halbes Jahr bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Darüber hinaus genießen z.B. Schwerbehinderte und Schwangere einen besonderen Kündigungsschutz. Wenn Sie sich zu einer Klage entschließen, helfe ich Ihnen bei den Vorbereitungen, reiche die Klage für Sie bei Gericht ein und vertrete Sie bei allen erforderlichen Gerichtsterminen.

Rufen Sie mich gerne an und lassen Sie sich beraten. Unkompliziert und ohne Termin. Die Erstberatung ist kostenlos.

Ich berate und vertrete Sie zudem sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich in allen Fragen des Arbeitsrechts, z.B.

  • Begründung von Arbeitsverhältnissen / Ausgestaltung und Prüfung von Arbeitsverträgen
  • Beendigung von Arbeitsverhältnissen (Kündigung oder Aufhebungsvertrag)
  • Fragen zur Höhe der Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag
  • Kündigungsschutzklagen
  • Fragen zum Recht der Betriebsräte
  • Probleme während des Arbeitsverhältnisses aller Art (Mobbing, Abmahnungen, fehlende Gehaltszahlung)
  • Fragen zu Altersteilzeitmodellen
  • Fragen zur betrieblichen Altersversorgung
  • Arbeit in Teilzeit
  • Fragen zum Mutterschutz/ zur Elternzeit
  • Fragen zum Schwerbehindertenrecht

Ich habe eine Kündigung erhalten. Was soll ich tun?

Um keine Verluste beim Arbeitslosengeld zu erleiden, sollten Sie sich schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend melden. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie die Wirksamkeit der Kündigung gerichtlich überprüfen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass die Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage drei Wochen ab Erhalt der schriftlichen Kündigung beträgt. Diese Frist muss unbedingt eingehalten werden. Wird Sie versäumt, kann die Kündigung – sei sie auch noch so rechtswidrig – nicht mehr mit Erfolg angefochten werden.

Hat jeder Arbeitnehmer Kündigungsschutz?

Nein. Der allgemeine Kündigungsschutz gilt nur für Arbeitnehmer, die nicht in einem Kleinbetrieb arbeiten (= Betrieb, in dem in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten beschäftigt werden) und deren Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat. Besondere Arbeitnehmergruppen (z.B. Schwangere, schwerbehinderte Menschen, Betriebsräte, etc.) kommen zusätzlich noch in den Genuss eines besonderen Kündigungsschutzes, welcher unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der jeweiligen Betriebsgröße gilt.

Was bedeutet Kündigungsschutz?

Ohne den gesetzlichen Kündigungsschutz wäre jedes unbefristete Arbeitsverhältnis, d.h. jedes Arbeitsverhältnis, welches nicht automatisch an einem bestimmten Tag endet, durch eine ordentliche fristgemäße Kündigung auflösbar. Durch den gesetzlichen Kündigungsschutz wird die Kündigungsmöglichkeit des Arbeitgebers eingeschränkt, sodass eine Kündigung des Arbeitgebers, falls das Kündigungsschutzgesetz greift (s.o.), nur unter bestimmten, im Gesetz festgelegten Voraussetzungen möglich ist. Aber Vorsicht: Auch, wenn eine Kündigung wegen Nichtvorliegens der gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten nach dem Wortlaut des Gesetzes „rechtsunwirksam" (§ 1 Abs. 1 KSchG) wäre, so ist dennoch zwingend die Erhebung einer Kündigungsschutzklage innerhalb der 3-Wochen-Frist (s.o.) erforderlich. Denn ansonsten wird die Kündigung trotz ihrer ursprünglichen Unwirksamkeit im Endeffekt doch wirksam. Es ist daher wichtig, dass Sie auf die Einhaltung der 3-Wochen-Frist achten. Die Klage ist zwar darauf gerichtet, dass das Gericht die Unwirksamkeit der Kündigung feststellt. Wenn beide Parteien das Arbeitsverhältnis einvernehmlich auflösen möchten, bietet sich aber auch die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis im Prozess gegen Zahlung einer Abfindung durch den Arbeitgeber zu beenden. Dann kann der Arbeitnehmer zusätzlich noch einen Geldausgleich für die noch nicht verfallenen Ansprüche auf Urlaub verlangen. Aus Sicht des Arbeitnehmers lohnt es sich also in aller Regel, gegen die Kündigung gerichtlich vorzugehen, wenn er Kündigungsschutz hat.

Ist die Kündigung eines Arbeitnehmers, der Kündigungsschutz genießt, per se unmöglich?

Nein, nicht ganz. Genießt ein Arbeitnehmer Kündigungsschutz, ist eine ordentliche Kündigung  zwar erschwert, aber trotzdem -ausnahmsweise- unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Hierfür hat das Kündigungsschutzgesetz drei anerkannte Kündigungsgründe vorgesehen. Man unterscheidet zwischen verhaltensbedingten Gründen (z.B. wiederholte Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten), personenbedingten Gründen (z.B. dauerhafte Erkrankung des Arbeitnehmers) und betriebsbedingten Gründen (z.B. Wegfall des Arbeitsplatzes). Ob ein solcher Grund, der den Arbeitgeber zum Ausspruch einer Kündigung berechtigen könnte, vorliegt, ist stets anhand der besonderen Umstände des Einzelfalls zu prüfen. Oftmals berufen sich Arbeitgeber, z.B. bei Umsatzrückgängen oder, um Personalkosten einzusparen, auf eine Kündigung aus betriebsbedingten Gründen. Eine solche stellt sich jedoch in vielen Fällen als unrechtmäßig heraus, da der Arbeitgeber letztlich das unternehmerische Risiko trägt und dieses nicht auf den Arbeitnehmer abwälzen darf - zudem muss der Arbeitgeber bei jeder betriebsbedingten Kündigung unter den für eine Kündigung in Betracht zu ziehenden Arbeitnehmern eine Sozialauswahl treffen, bei der z.B. das Alter, die Betriebszugehörigkeit und die familiären Verpflichtungen des Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind.

Rufen Sie mich gerne an, falls Sie Fragen haben. Ich berate Sie gerne.

Ihr Matthias Filz

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